Marken auf Youtube erfolgreich plazieren

Die meisten Markenartikler haben längst versucht auf den Online Zug aufzuspringen und am User-Generated Content zu partizipieren. Sie haben Blogs beobachtet, womöglich selbst welche geschrieben, Kommentare verfasst und natürlich auch versucht ein virales Video zu “machen”. Dabei mußten viele feststellen, daß man “viral” nicht einfach in Auftrag geben kann.

Viral scheint einfach zu passieren. Der richtige Content, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und von den richtigen Leuten rechtzeitig entdeckt und weitergeleitet. Zu viele Variablen, Unwägbarkeiten und Unbekannte für den klassischen Marketingplan.

O.K. hier ist das Geheimnis: Es gibt keinen Mangel an extrem populären Content mit enormen Publikum und Reichweite. Die meisten populären Videos erreichen mehr Leute an einem einzigen Tag, als Ihre teuer programmierte und gestylte “UnserProdukt.de” Seite im Monat.

Das Beste daran ist, es ist gar nicht so schwer sich einen Platz in diesem Umfeld zu sichern.

  • 1. Vergessen Sie alles was man ihnen über Marken und Marketing beigebracht hat.
  • 2. Sobald Sie damit aufgehört haben, ihre Marke als irgendwie “elitär” anzusehen und ihren idiotischen “Anspruch an das werbliche Umfeld” aufgeben, können Sie damit anfangen effiziente Werbung zu machen.
  • 3. Scheuen Sie sich nicht, erfolgreichen Anbietern von populären Amateurinhalten einfach ein Angebt per Mail zu machen – und seien Sie nicht zu knauserig.
  • 4. Drucken Sie sich Folgendes aus und heften sie es an ihre Kühlschrank Türe.

Auf Inhaltsebene ansetzen

Marketer kaufen teure Werbeflächen zwischen Premium-Inhalten aber schrecken zurück vor User Generated Content. Es gibt jedoch ein großes Angebot an populären Amateurinhalten mit einer sehr hohen Reichweite, die man sich als Unternehmen zu nutze machen kann.

Hohe Aufmerksamkeit bei geringen Kosten

Studien zeigen, dass Aufmerksamkeit und Kaufabsicht durch Online Videos maßgeblich gesteigert werden können. Und in Anbetracht des geringen TKPs ist es ein Käufermarkt.

Gute Vermarkter von Online-Video-Media finden

Es gibt zwei Arten von Media-Verkäufern. Die Einen verstehen die Marketing-Zielsetzung und setzen intelligente Kampagnen um. Die Anderen interessieren sich mehr für Business-Lunches und haben keine Ahnung, dass gesponserte Videos eines Youtube-Stars mit treuem Publikum anders gemessen werden müssen, als ein forcierter Pre-Roll oder ein In-Video-Ad. Vermarkter und Media-Agenturen müssen sich lösen von strikten GRP-, Awareness- und TKP-Methoden und sich Gedanken machen über das Kosten-Nutzen-Verhältnis von bezahlten Media-Leistung gegenüber “verdienter” Platzierungen.

Nicht ein eigenes Publikum suchen, sondern jemanden finden, der bereits Zuschauer hat

Der Unterschied zwischen dem Video eines Online-Stars und einem kommerziellen Werbespot ist der, dass das Video bereits nach Stunden einige zehntausend Abrufen zählt, wohingegen der Werbespot verloren geht in der Masse der Werbebotschaften. Und es gibt keine Viral-Spezialsten oder Seeding-Agenturen, die dieses Problem zu vertretbaren Kosten lösen können. Die Herausforderung für Marketers ist loszulassen von ihrer strikten Markenbotschaft und dem Produzenten Freiraum zu geben. Es ist sinnvoller, wenn 1 Mio. Zuschauer die Marke in einem lustigen Video (positivem Umfeld) sehen, als 10.000 im TV, deren einzige Assoziation mit der Marke dann ist, daß wir ihre Lieblingssendung schon zum dritten mal innerhalb von 40 Minuten, mit dem selben krampfigen Werbeclip unterbrochen haben.

Bewährte Kombination aus Sponsoring und Werbung nutzen

Das Internet reift zu einem Medium heran mit eleganten Möglichkeiten, Product Placement, Sponsoring und klassische Werbeflächen zu kombinieren. Das Zusammenspiel von Sponsoring mit der Reichweite und Frequenz klassischer Werbung liefert die besten Ergebnisse. Vor allem die junge neue Riege der Filmemacher, die neue und direkte Vertriebswege für ihre Werke geht ist für Product Placement und Sponsoring sehr aufgeschlossen.

Die richtigen Dinge messen

Weder ist ein übertriebenes Streben nach hoher Reichweite sinnvoll, noch lassen sich Verkäufe pro Werbekontakt herunter brechen. Auch das segmentieren nach Zielgruppen, wie z.B. 35-40 Jahre alte Mütter mit jungen Kindern ist nicht möglich. Aber es lassen sich Abrufe, Kommentare, Bewertungen und Klicks zählen. Und man kann Wahrnehmung, Kaufabsicht und Handlungen vor und nach dem Anschauen eines Videos verfolgen

Hören Sie auf zu langwieilen.

Was immer sie auch tun, hören Sie endlich damit auf die Leute zu langweilen.
Wenn Sie schon möchten, daß ihre Werbebotschaft wahrgenommen wird, müssen Sie wenigstens unterhaltsam sein. Egal für wie “wertig”, toll oder anspruchsvoll sie ihr Produkt halten, seien sie witzig. Nichts ist schädlicher als eine Marke die daherkommt wie ein arrogantes Modell auf dem Laufsteg, mit hoch erhobener (operierter) Nase und diesem Ihr-langweilt-mich-alle Blick.

So macht man eine Marke sympathisch:

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